

Der Speicherofen, dessen Entstehungsgeschichte etwa 550 Jahre zurückreicht, ist sicherlich eine der ältesten Heizanlagen. Er ist das, was wir traditionell als Kachelofen (im deutschen Sprachraum) oder Pigna (der schwere Specksteinofen der Alpensüdseite) kennen.
Normalerweise wird der Speicherofen als Heizung für ein bis drei Zimmer eingesetzt, in gut isolierten Häusern kann er aber auch die Funktion einer alleinigen Heizung haben.
Der Speicherofen verteilt die Wärme in erster Linie über langwellige Strahlung, welche als sehr angenehm empfunden wird. Dank seiner grossen Speichermasse muss er nur 1-2 Mal im Tag befeuert werden. Der Feuerraum kann als Gewölbe gebaut werden, so dass er auch als Backofen dient.
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