Thomas Lechleitner
Costruzione di stufe - Ofenbau
CH - 6718 Olivone
tel: 0041 91 872 25 65
email: info@candrac.ch

Feuern nach den Regeln der Kunst

Holzheizungen: Feinstaub- und Dreckschleudern, ineffiziente Holzvernichter, private Abfallentsorgungsanlagen, oder Allheilmittel für die Umwelt? Diese Frage wird in letzter Zeit häufig diskutiert, und die Antwort ist – auch hier – nicht einfach schwarz oder weiss.

Für uns sind die Umweltfreundlichkeit und Energieeffizienz unserer Anlagen schon immer von zentraler Bedeutung gewesen. Um eine optimale Verbrennung, eine optimale Leistung und dadurch minimalen Schadstoffaustoss zu erreichen, berechnen wir unsere Anlagen seit über 10 Jahren nach österreichischen Normen; Österreich gilt als führende Nation in der Entwicklung von Holzheizungen. Dadurch sind unsere Anlagen von Holzenergie Schweiz zertifiziert und entsprechen der seit Anfang 2008 gültigen Luftreinhalteverordnung.

Holz und CO2

In erster Linie möchten wir die wichtigen ökologischen Vorteile unserer Holzheizungen betonen: sie sind CO2 – neutral, was nichts anderes heisst, als dass das Holz, wenn es verbrannt wird, genauso viel CO2 ausstösst, wie der Baum während des Wachstums angesammelt hat. Anders ausgedrückt: ob das Holz im Wald verrottet oder im Ofen verbrannt wird, macht überhaupt keinen Unterschied im Bezug auf den CO2 – Ausstoss.

Holz ist eine einheimische, erneuerbare Energiequelle, deren wirtschaftliche Ausbeute vollumfänglich bei uns bleibt. Mit einer nachhaltigen Nutzung des Waldes erreichen wir eine grössere Artenvielfalt, und der Spielraum ist hier, ganz im Gegensatz zum Erdöl, noch gross.

Die richtige Verbrennung

Von grosser Bedeutung für die ökologische Funktionsweise einer Holzheizung ist der korrekte Verbrennungsvorgang: ein Holzfeuer muss eine lebendige Flamme haben, und aus dem Schornstein sollte kein Rauch kommen. Es dürfen ausschliesslich naturbelassenes, mindestens zwei Jahre gelagertes Holz, Reisig und Tannenzapfen verbrannt werden. Einzige Ausnahme: Pellets oder Holzschnitzel in den dafür vorgesehenen Anlagen.

Darum: keine Abfälle in den Ofen! Das Verbrennen von Abfällen hat sehr direkte Konsequenzen für die Umwelt und für unsere Gesundheit - die Schadstoffe landen im eigenen sowie in Nachbars Garten - und für die Lebensdauer des Ofens und der Schornsteinanlage: die Abfallentsorgung im Ofen führt zu aggressiven und korrodierenden Abgasen und zu zähen Ablagerungen in Ofen und Schornstein, wodurch das Brandrisiko erhöht und die Funktion beeinträchtigt wird. Das Verbrennen von Abfällen im Ofen ist aus diesen Gründen strafbar.

Was ist Abfall?

Was ist Abfall? Nebst den klassischen Beispielen wie Kunststoffen, Verbundstoffen (Milchpackungen) und ähnlichem auch Papier, Karton und Restholz aus Schreinereien, Altholz von Möbeln, Täfer und Balken, Verpackungsholz wie Kisten, Harassen und Paletten. All diese Materialien können - auch wenn es nicht so aussieht - chemisch behandelt sein und sind deshalb ungeeignet zur Verbrennung im Ofen.

Weitere Verminderung der Schadstoffemission

Um den Schadstoffausstoss zu senken ist auch die Anfeuermethode bedeutend: die Flamme soll sich schnell und kräftig entfalten, ohne Rauch zu entwickeln. Die neue, von der Arbeitsgruppe fair feuern entwickelte Methode das Feuer „von oben nach unten“ brennen zu lassen, ist von grosser Hilfe. Das Prinzip ist einfach: anstatt, wie bis anhin, das Feuer unter dem Holzstoss mit Hilfe von Altpapier zu entfachen, wird feines Holz und ein natürlicher, mit Wachs getränkter Feueranzünder, (z.B. "Flammator") oben auf den Holzstoss gelegt und angezündet. Das Feuer entflammt oben und brennt nach unten, wie eine Kerze, ohne zu rauchen. Ein letzter Hinweis zum Partikelabscheider ("Filter"): seit dem in Kraft treten der neuen Luftreinhalteverordnung anfangs 2008 ist der Partikelabscheider obligatorisch für offene Cheminées und neue, nicht zertifizierte Anlagen. Bei uns ist der Partikelabscheider Rüegg Zumik®on erhältlich.

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aggiornato: 20.04.2010